She’s my person.

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„Danke, dass du so eine tolle Freundin bist.“

Besonders seit ich für ein Semester ins Ausland gezogen bin, beschäftigt mich das Thema Freundschaft.
Mal auf schöne Weise, mal auf schlechte.
Freundschaften verändern sich. Freundschaften haben Bestand. Freundschaften können enden.
All das hat jeder von uns schon in seinem Leben erlebt. All das ist okay und alle drei Typen von Freundschaft machen einen stärker, als man denkt.
Die Freundschaften, die enden, sind in den meisten Fällen die überraschendsten. Man rechnet nicht damit und so schnell wie sie begonnen haben, gehören solche Freundschaften auch wieder der Vergangenheit an. Nicht jede Freundschaft besteht ewig. Früher oder später weiß man, welche dieser Kategorie angehören und welche eben doch halten. Wenn solche Freunde keine Freunde mehr sind, ist das erstmal traurig. Später aber merkt man, dass es dann wohl einfach nicht sein sollte. Und das ist dann auch okay. Man muss nicht an jedem festhalten, für jeden kämpfen, der euch nicht genauso wertzuschätzen weiß, wie ihr sie. Und in diesem Fall ist es dann auch mal okay, eine Freundschaft zu beenden, nicht an ihr festzuhalten. Ihr merkt schnell, wie ihr mit solchen Situationen und Menschen umgehen könnt, jeder auf seine eigene Weise und das macht euch ein Stückchen stärker, selbstbewusster. Ich weiß an diesem Zeitpunkt in meinem Leben ganz genau, wen ich ‚Freund‘ nennen und auf wen ich gut verzichten kann.

Dieser Blogpost ist vor allem den Freunden in meinem Leben gewidmet, die mich so nehmen wie ich bin, die erst seit drei Monaten, einem Jahr oder fünfzehn Jahren Teil meines Lebens sind es dadurch um einiges schöner machen.
Für mich gibt es (fast) nichts schöneres, als mit meinen besten Freunden im Bett zu liegen und einfach über Gott und die Welt zu quatschen, einen chilligen Abend bei jemandem oder in einer Bar zu verbringen oder feiern zu gehen. Ich bin froh über jeden einzelnen meiner Freunde. Wen sonst könnte ich vollheulen, wenn mir mal was nicht in den Kram passt? Wer würde in diesem Fall sonst mit mir mitjammern? Mit wem könnte ich sonst über ernste Themen reden? Über Dinge, die mich beschäftigen? Mit wem könnte ich sonst meine verrückte Seite ausleben? Mit wem könnte ich sonst lachen bis ich Bauchkrämpfe kriege, weil wir Diätpläne bei McDonalds schmieden? Mit wem könnte ich sonst stundenlang im Bett liegen und quatschen? Mit wem könnte ich sonst durch die Stadt laufen, ohne was zu kaufen, weil man sich so verquatscht hat, dass man das ganz dabei vergisst? Mit wem könnte ich sonst jedes noch so kleine Detail in meinem Leben ausdiskutieren? Mit wem könnte ich sonst feiern und tanzen? Mit wem könnte ich sonst die schönen (und schlechten) Momente im Leben teilen? Wer könnte mir sonst eine andere Sichtweise vom Leben zeigen?
Für mich bedeutet Freundschaft, jemanden zu finden, der genauso tickt wie du, manchmal aber auch ganz anders ist. Man muss nicht immer gleicher Meinung sein und kann sich das ruhig auch sagen. Niemand ist unfehlbar und auch das gehört zu einer Freundschaft dazu und auch das darf und muss man sich gegenseitig zugestehen und eingestehen. Fehler sind da, um aus ihnen zu lernen. Ich bin kein Teil einer Highschool Serie à la ‚Gossip Girl‘, ich brauche keine Zickenkriege, keine Eifersucht in einer Freundschaft und bin meinen Freunden nicht wegen jeder Kleinigkeit böse. Genau das gleiche erwarte ich auch von meinen Freundinnen.
An manchen Stellen im Leben kommt man ohne die beste Freundin / die besten Freunde einfach nicht weiter. Manchmal ist das Leben eben kein Ponyhof (aber auch wirklich nur manchmal) und genau dann braucht man sie. Die Menschen, die genau in solchen Situationen für dich da sind. Mit dir heulen. Sich mit dir aufregen. Dein Leid teilen. Und es damit ein Stückchen besser machen und dich damit wieder aufbauen. Oder dich einfach nur ablenken. Ich weiß, dass ich bei meinen Freunden auch mal schwach sein darf und mich einfach fallen lassen kann, ohne, dass sie mich dafür verurteilen. Dass ich auf sie zählen kann. Und ich weiß, dass ich ohne sie nicht vollkommen ich wäre.

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„Du kennst meine Fehler und alle Details. Auch wenn ich nichts sage, weißt du Bescheid. Ich will nur, dass du nicht vergisst: Lass die andern‘ sich verändern und bleib so wie du bist.“ (‚So wie du bist‘ – MoTrip). Ich bin genau die Art von Freundin, die man mitten in der Nacht anrufen kann, wenn es einem schlecht geht. Die sich Zeit für ihre Freunde nimmt. Mit der man Spontanaktionen auf die Beine stellt. Ich bin (fast) immer ein glücklicher, positiver und lebensfroher Mensch. Natürlich gibt es da auch Ausnahmen, aber die bestätigen ja bekanntlich die Regel. Im großen und ganzen habe ich aber nichts zu meckern, ich liebe mein Leben genau so wie es ist, mit all seinen Veränderungen, Beständigkeiten, Herausforderungen und Abenteuern. Und ich bin froh, dass meine Freunde ein Teil davon sind und all das miterleben.

Manchmal weiß man es sofort, manchmal erst nach ein paar Jahren: ‚You’re my person.“

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Jeder braucht Freundschaften. Aber nicht die, die dich nicht zu schätzen wissen, sondern die, die dich so lieben, wie du bist.

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„Thank you for being such a good friend.“

Especially since I moved abroad for a semester I’m thinking a lot about friendship.
Sometimes in a good way, sometimes in a bad way.
Friendships change. Friendships last. Friendships end.
Everyone of us has experienced that in his / her life. In the end everything is alright and each of those three types of friendships make us stronger than we might think.

The friendships, which end are in most cases the most surprising. You might not expect it and as fast as such friendships end, they are a thing of the past. Not each and every friendship lasts forever. Sooner or later you’ll figure out to which category every friend of you belongs. If you loose a friend it’s sad at first. But later you recognize that it’s simply not meant to be. That’s alright. You don’t have to hold on to everybody, you don’t have to fight for someone who doesn’t appreciate you. In this case it’s okay to quit a friendship and to just let go. You recognize quickly how to cope with such situations and people which makes you even more strong and self-confident. I know exactly who my friends are and who isn’t worth it.

But this blogpost is dedicated to those friends of mine who take me as I am, doesn’t matter if they are three months, one year or fifteen years part of my life. You make my life even more beautiful.
There’s nothing better to me than just lying in bed with my best friends and chat about all and sundry.
I’m happy about every single friend I have and I need them. I need them to cheer me up when the world is a little unfair sometimes, I need them to cry with me, to talk about serious topics, to laugh until my belly hurts because we make diet plans at McDonalds, to lay with them in bed and talk to them, to go shopping and totally forget to buy clothes because we’re in a very deep conversation, to party and dance, to discuss the most unimportant details in my life, to share the beautiful (and the bad) moments with.

Friendship means to find someone who is exactly like you and sometimes who is totally different. You don’t have to agree with each other all the time and you can speak it out. Nobody is perfect, which also belongs to a friendship: it’s just important to tell it each other and learn from your mistakes. You live and learn. I’m not part of a high school series à la ‚Gossip Girl‘, I don’t need catfights, I don’t need jealousy in a friendship and I’m not mad at my friends because of trifles. I expect that vice versa from my friends. I can be weak once in a while in front of my friends without them judging me. I can count on my friends and I wouldn’t be completely myself without them.

photo found on spoken.ly

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I’m the kind of friend whom you can call in the middle of the night when someone is badly off. The kind of friend with whom you can meet spontaneously. I’m a very happy, positive and vivid person. Of course I don’t walk around wearing a smile on my face all the time, I also have to struggle with some stuff once in a while but that is just exceptional. As we all know exceptions confirm the rule. I know my friends are like that as well. And I’m totally thankful for that.

Of course there are always friends in your life who are closer to you than others, which doesn’t mean that I don’t appreciate the ones with whom I meet less. Quite the contrary: I’m so happy when I meet someone after a long while and we have tons of stuff we’re talking about because there are so many things going on in our lives. Equally I love to hang out with my best friends regularly. I’m happy about every single friend I have, doesn’t matter if we see or chat with each other rarely or regularly, doesn’t matter if we share all our secrets or just have a really funny time together.

Sometimes you know it immediately, sometimes after years: „You’re my person.“

Everybody of us needs friendships. But not the ones who don’t appreciate you, I mean the ones who love you as you are.

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4 Gedanken zu “She’s my person.

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